Systemtechnik für größere dezentrale Anwendungen
Für Anlagen ab 51 EW, wechselnde Belastungen und projektspezifische Anforderungen
Kleine Kläranlagen kommen dort zum Einsatz, wo höhere Einwohnerwerte, größere Abwassermengen oder besondere Nutzungssituationen berücksichtigt werden müssen. Picobells-Systemtechnik kann projektbezogen ausgelegt und an Anlagenkonfiguration, Ablaufklasse, Einbausituation und technische Ausstattung angepasst werden.
Höhere Einwohnerwerte
Ausgelegt für
größere Nutzungseinheiten
Kleine Kläranlagen sind für Anwendungen vorgesehen, bei denen die typische Größe klassischer Kleinkläranlagen überschritten wird. Die Auslegung richtet sich nach Einwohnerwert, Nutzung und anfallender Abwassermenge.
Wechselnde Belastungen
Für Betrieb, Beherbergung und Saisonbetrieb
Bei Hotels, Ferienanlagen, Campingplätzen oder gewerblichen Anwendungen können Abwassermengen stark schwanken. Die Systemtechnik wird so zusammengestellt, dass die Anlage zur tatsächlichen Nutzung passt.
Individuelle Auslegung
Passend zu Standort,
Ablaufklasse und Technik
Je nach Projekt werden Anlagenkonfiguration, Reinigungsanforderung, Steuerungstechnik und Einbausituation abgestimmt. Dadurch entsteht keine Standardlösung, sondern eine passende Systemlösung für den konkreten Bedarf.
Nicht nur die Größe entscheidet
Bei kleinen Kläranlagen zählen Einwohnerwert, Abwassermenge und Belastungsverlauf
Kleine Kläranlagen werden nicht allein nach Einwohnerwert ausgelegt. Entscheidend ist auch, wann und in welcher Zusammensetzung Abwasser anfällt. In Pflegeeinrichtungen, Beherbergungsbetrieben, Produktionsbetrieben oder Brauereien können Tagesgänge, Nutzungsspitzen und Reinigungsprozesse sehr unterschiedlich ausfallen. Deshalb wird die Picobells-Systemtechnik projektbezogen auf Nutzung, Belastung, Ablaufklasse und technische Anforderungen abgestimmt.
Unterschiedliche Tagesgänge
Wenn Belastung nicht
gleichmäßig anfällt
In Einrichtungen mit festen Abläufen entstehen häufig typische Tagesgänge: morgens, mittags und abends höhere Abwassermengen – nachts dagegen deutlich weniger. Die Auslegung berücksichtigt solche Nutzungsmuster und Belastungsspitzen.
Typisches Beispiel:
In Pflegeeinrichtungen fällt Abwasser oft zu bestimmten Tageszeiten verstärkt an – etwa durch Pflegeabläufe, Küche, Reinigung und den Tagesrhythmus der Bewohner.
Gewerbliche Prozesse
Wenn Abwasser zeitweise
konzentriert anfällt
Bei gewerblichen Betrieben hängt die Abwasserbelastung oft vom jeweiligen Arbeits- oder Produktionsablauf ab. Reinigungs-, Spül- oder Produktionsprozesse können kurzfristig höhere Belastungen verursachen, die bei der technischen Auslegung berücksichtigt werden müssen.
Typisches Beispiel:
In Brauereien kann die Belastung stark davon abhängen, wann Tanks, Leitungen oder Maschinen gereinigt und gespült werden.
Projektbezogene Auslegung
Wenn Nutzung und Technik
zusammenpassen müssen
Bei größeren dezentralen Anwendungen reicht die reine Einwohnerzahl allein nicht aus. Entscheidend sind Nutzung, Tagesverlauf, Abwassermenge, Ablaufklasse, Einbausituation und die technischen Anforderungen vor Ort.
Typisches Beispiel:
Bei Schulen oder Bildungseinrichtungen entstehen klare Nutzungszeiten mit hoher Belastung am Tag und deutlich geringerer Belastung am Abend, an Wochenenden oder in Ferienzeiten.
Wichtig: Belastung ist nicht immer gleich Belastung
Bei kleinen Kläranlagen ab 51 EW entscheidet nicht nur die rechnerische Einwohnerzahl. Auch Tagesgänge, Nutzungsspitzen, saisonale Schwankungen oder gewerbliche Reinigungs- und Spülprozesse beeinflussen die Auslegung. Deshalb wird die Systemtechnik immer projektbezogen abgestimmt – passend zu Nutzung, Abwassermenge, Ablaufklasse und Einbausituation.







